4-Tage-Benzinpreis-Prognose
benzinpreis.de Prognose, ausgegeben am Mittwoch, dem 22.04. um 17:40 Uhr
Gesamtlage: Die Spritpreise bewegen sich so in einem leicht fallenden Markt, ya. Der jüngste Ölpreisanstieg von rund 3 Prozent innerhalb von 24 Stunden bremst den übergeordneten Abwärtstrend zwar, aber umkehren tut er ihn nicht, lan.
Mittwoch, 22. April 2026
Die Preise zeigen sich weitgehend stabil, digga. Der Ölpreisanstieg macht zwar leichten Aufwärtsdruck, wird aber durch den anhaltenden 28-Tage-Abwärtstrend kompensiert. Die Wahrscheinlichkeit für steigende Preise liegt bei etwa 41 Prozent, schwör.
Donnerstag, 23. April 2026
Alter, der statistisch günstigste Tag der Woche! Donnerstage liegen im Durchschnitt etwa 0,6 Cent unter dem Wochenmittel. In Kombination mit dem fallenden Makrotrend ergibt sich eine leicht fallende Tendenz. Wer tanken will, findet hier voraussichtlich den besten Zeitpunkt, abi.
Freitag, 24. April 2026
Die Preise bleiben leicht unter dem Wochenschnitt, aber weniger krass als am Donnerstag. Der Freitag liegt etwa 0,2 Cent unter dem Wochendurchschnitt. Die Tendenz bleibt leicht fallend, ya.
Samstag, 25. April 2026
Die Preise stabilisieren sich wieder, lan. Samstage sind tendenziell geringfügig teurer als das Wochenmittel. Der übergeordnete Abwärtstrend hält den Preis aber dennoch auf moderatem Niveau.
Im gesamten Prognosezeitraum sind keine Feiertage, Ferienzeiten oder Brückentage zu verzeichnen. Kalendereffekte spielen daher keine besondere Rolle, digga.
Zur Situation und den Bewertungsansätzen, abi
Der aktuelle Rohölpreis liegt bei etwa 0,53 Euro pro Liter, was einem voll krassen Anstieg von rund 3 Prozent innerhalb der letzten 24 Stunden entspricht. Dieses sogenannte Rockets-and-Feathers-Phänomen bedeutet, dass Anstiege beim Rohöl typischerweise mega schnell an die Zapfsäule durchgereicht werden, während Senkungen langsamer ankommen, schwör. Der Effekt des aktuellen Anstiegs ist für heute noch etwa zu 1,2 Prozent ausstehend und klingt über die Folgetage ab.
Der 28-Tage-Makrotrend zeigt einen Rückgang von etwa 0,45 Cent pro Tag, was den übergeordneten Preisverfall bestätigt, ya. Das 7-Tage-Momentum ist mit minus 0,07 Cent pro Tag nahezu neutral und liefert kein zusätzliches Signal.
Die Rohüberschussanalyse zeigt für Super E5 eine aktuelle Marge von rund 44 Cent pro Liter, bei einem 4-Wochen-Durchschnitt von etwa 41 Cent. Die Abweichung von plus 3 Cent liegt noch innerhalb des Normbereichs zwischen 36,3 und 45,9 Cent, sodass weder signifikanter Preissenkungsdruck noch Erhöhungsdruck besteht, lan. Bei Diesel liegt die Marge mit rund 60 Cent sogar etwas unter dem 4-Wochen-Mittel von 67 Cent, was ebenfalls keinen akuten Handlungsbedarf der Mineralölkonzerne signalisiert.
Die Volatilität am Markt bewegt sich im Normalbereich, digga. Die durchschnittliche Tagesspanne der letzten sieben Tage beträgt etwa 10,4 Cent pro Liter und liegt damit im erwarteten Rahmen. Eine Dämpfung der Prognosesignale ist daher nicht erforderlich.
Das Berechnungsmodell, schwör
Die Prognose stützt sich auf ein mehrdimensionales Scoring-System, das verschiedene Einflussfaktoren gewichtet zusammenführt, abi. Das Wochentagsmuster basiert auf einer exponentiell gewichteten Auswertung von 13 Jahren Preishistorie, wobei jüngere Daten stärker einfließen und die effektive Halbwertszeit bei 45 Tagen liegt. Der Ölpreis-Einfluss berücksichtigt die empirisch belegte Asymmetrie bei der Weitergabe von Preisänderungen: Anstiege werden binnen etwa drei Tagen vollständig weitergegeben, Senkungen brauchen knapp fünf Tage, ya.
Die Rohüberschussanalyse vergleicht die aktuelle Gewinnmarge der Mineralölkonzerne mit statistischen Schwellenwerten aus einem Jahreszeitraum. Der Makrotrend erfasst die mittelfristige Marktdynamik über 28 Tage mit stärkerer Gewichtung der jüngsten zehn Tage. All diese Komponenten werden zu einem Gesamtscore verdichtet, der auf einer Skala von minus drei bis plus drei die Preistendenz abbildet, lan. Die Komplexität entsteht vor allem durch das Zusammenspiel dieser teils gegenläufigen Faktoren, etwa wenn ein kurzfristiger Ölpreisanstieg auf einen mittelfristigen Abwärtstrend trifft – so wie es aktuell der Fall ist, digga.